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Abkürzungen im DRK und Katastrophenschutz

AbkürzungBedeutung
4 TWVier-Tragen-Wagen
ATWArzttruppwagen
BBLBezirksbereitschaftsleitung
BHPBehandlungsplatz
BNNBasisnotfallnachsorge 
BtLKWBetreuungs-LKW
BtPlBetreuungsplatz
Dekon B Dekontamination Betroffene
Dekon E Dekontamination Einsatzkräfte
Dekon P Dekontamination Personen
Dekon V Dekontamination Verletzte
EEEinsatzeinheit
FDB BetreuungFachdienstberater Betreuung
FDB SanFachdienstberater Sanitätsdienst
FDB TuSFachdienstberater Technik und Sicherheit
FKHFeldkochherd
FM-DienstFernmeldedienst 
GFGruppenführer
GSGeneralsekretariat
GWGerätewagen
KABKreisauskunftsbüro
KBLKreisbereitschaftsleitung
KSBKatastrophenschutz-Sachbearbeiter
KTWKrankentransportwagen
KVKreisverband
KVAKreisverbandsarzt
LV Landesverband 
MANVMassenanfall von Verletzen
NAWNotarztwagen
NEFNotarzt-Einsatzfahrzeug
OVOrtsverein
PTZPatiententransportzug
RKBRotkreuzbeauftragter
RTWRettungswagen
SEG Schnelleinsatzgruppe 
TFTruppführer
TFTruppführer
TUISTransport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem
TuSTechnik und Sicherheit (technischer Trupp)
TWATrinkwasseraufbereitung
ÜMANV-TÜberörtlicher Massenanfall von Verletzten – Transportkomponente
ZFZugführer
ZF EEZugführer der Einsatzeinheit



 




DRK

1. Überblick schaffen
Verschaffen Sie sich zuerst einen Überblick. Wie viele Menschen sind verletzt? Wer braucht meine Hilfe zuerst? Bleiben Sie ruhig, handeln Sie überlegt und beherzt.

2. Raus aus der Gefahrenzone
Bringen Sie die Betroffenen aus der Gefahrenzone, aus dem Wasser oder von der Straße. Sichern Sie die Unfallstelle ab, z.B. mit einem Warndreieck.

3. Notruf 112 absetzen
…Und die fünf “Ws” des Notrufs beachten: Wo ist der Notfallort? Was ist passiert? Wie viele Personen sind verletzt? Welche Verletzungen haben diese? Warten! (Das heißt: eventuelle Rückfragen der Notrufleitstelle abwarten.) In der Regel lautet die Notrufnummer 112, in manchen Bereichen Süddeutschlands gilt auch die Nummer 19222.

 4. Ansprechen + Zuhören
Stellen Sie sich dem Verletzten vor, sagen Sie, dass Sie helfen und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes bleiben werden. Erklären Sie immer, was Sie tun werden (z.B.: “Ich verbinde jetzt Ihre Wunde.”). Nehmen Sie den Betroffenen ernst. Hören Sie zu, beachten Sie seine Wünsche.

5. “Hilfe” rufen
Rufen Sie laut “Hilfe” wenn der Betroffene nicht reagiert. Damit machen Sie Umstehende, die Sie bei der Ersten Hilfe unterstützen können, auf die Notfallsituation aufmerksam.

6. Atemkontrolle
Überprüfen Sie bei Personen, die nicht auf Anfassen oder Ansprechen reagieren, die Atmung. Fassen Sie mit einer Hand an die Stirn, mit der anderen an das Kinn und beugen Sie den Kopf nackenwärts. Schauen Sie, ob der Brustkorb sich hebt, prüfen Sie, ob Atemgeräusche hörbar oder spürbar sind. Kontrollieren Sie die Atmung längstens 10 Sekunden.

Stabile Seitenlage7. Bei Bewusstlosigkeit: Stabile Seitenlage
Betroffene, die normal atmen, aber nicht auf Ansprache reagieren, kommen in die Seitenlage. Legen Sie hierzu den Ihnen nahe gelegenen Arm angewinkelt nach oben. Greifen Sie die ferne Hand des Betroffenen und kreuzen Sie den Arm vor die Brust. Greifen Sie mit der anderen Hand an den fernen Oberschenkel und ziehen Sie den Bewusstlosen zu sich herüber. Richten Sie das oben liegende Bein so aus, dass der Oberschenkel im rechten Winkel zur Hüfte liegt. Überstrecken Sie den Hals des Betroffenen. Decken Sie den Betroffenen zu und überprüfen Sie ständig Atmung und Bewusstsein.

8. Bei Bewusstlosigkeit und Atemstillstand: Wiederbelebung
Beginnen Sie mit der Herzdruckmassage, wenn keine normale Atmung feststellbar ist, oder daran Zweifel bestehen. Knien Sie hierzu in Höhe des Brustkorbs möglichst nahe neben dem Betroffenen. Platzieren Sie den Ballen einer Hand auf das untere Drittel des BWiederbelebungrustbeins. Setzen Sie den Ballen der anderen Hand auf die erste Hand und stellen Sie sicher, dass der Druck ausschließlich auf das Brustbein ausgeübt wird. Beugen Sie sich nun über den Brustkorb des Betroffenen, und drücken Sie mit gestreckten Armen 30 mal das Brustbein 4 – 5 cm nach unten (Frequenz: 100 pro Minute). Öffnen Sie nach 30 Druckmassagen die Atemwege durch Neigen des Kopfes nach hinten bei gleichzeitigem Anheben des Kinns. Verschließen Sie mit dem Daumen und Zeigefinger der an der Stirn liegenden Hand den weichen Teil der Nase des Betroffenen. Öffnen Sie den Mund des Betroffenen bei weiterhin angehobenem Kinn. Atmen Sie normal ein und legen Sie Ihre Lippen dicht um den Mund des Betroffenen. Blasen Sie eine Sekunde lang gleichmäßig Luft in den Mund des Betroffenen, so dass sich der Brustkorb des Betroffenen sichtbar hebt. Beatmen Sie den Betroffenen ein zweites Mal. Führen Sie die Wiederbelebungsmaßnahmen im Verhältnis von 30 Herzdruckmassagen zu 2 Beatmungen im schnellen Wechsel kontinuierlich wie beschrieben fort 

Rettungsdienst9. Bei Blutung: Druckverband anlegen
Verletzten hinlegen, Handschuhe anziehen. Wundauflage des Verbandpäckchens auf die Wunde legen und mit zwei Bindengängen befestigen. Druckpolster auf die Wundauflage bringen (z.B. ein zweites Verbandpäckchen) und unter Zug befestigen. Darauf achten, dass der Druck nicht zu stark ist (keine Stauung anlegen).

10. Bleiben Sie, bis der Rettungsdienst übernimmt
Überprüfen Sie die Verbände, die Atmung und das Bewusstsein. Für einen Betroffenen ist Ihre Hilfe viel wert, selbst, wenn Sie nur “Händchen halten”.




 



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ADAC-Rettungskarte
Nach einem Unfall kommt es auf jede Sekunde an

ADAC-Mitgliedschaft und Leistungen
Sind Menschenleben in Gefahr, zählt jede Sekunde. Vor allem bei schweren Autounfällen müssen Eingeklemmte schnellstens aus dem Fahrzeug befreit werden. Hier hilft die Rettungskarte, deren Einführung der ADAC fordert. Rettungskräfte erhalten so die wichtigsten Informationen über das Unfallfahrzeug, und zwar griffbereit am Unfallort. Vor allem müssen die Retter wissen, wo und wie sie das verunglückte Auto aufschneiden müssen. Diese Informationen liegen bisher meist nicht direkt an der Einsatzstelle vor. Anders die ADAC-Rettungskarte: Sie wird hinter der Fahrer-Sonnenblende im Auto positioniert. Feuerwehren und andere Hilfskräfte haben die lebensrettende Information dann direkt am Fahrzeug vorliegen. Mit der Karte wissen sie, wo sie aufschneiden müssen und wo Airbags und Batterien liegen. Über Detailkenntnisse zur Fahrzeugkonstruktion müssen die Feuerwehren dank der vorhandenen Karte nicht verfügen.




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